Aktuelles
4. Platz für Sippe Hirsche
Beim Lauterburglauf, dem ältesten deutschen Pfadfinderlauf, erreichte unsere Sippe Hirsche den 4. Platz.
Herzlichen Glückwunsch!
Termine
16.05. - 20.05., DPV Sippenaktion - Schwarzer Turm
Werra-Meißner-Kreis
19.05., Früühjahrsputz in Neubau
Pfadfinderhütte Neubau
19.05. - 19.12., Trainerbesprechung - Terminplanung
Geschäftsstelle Nürnberg
Andechser und die Kirche
Wie bereits erwähnt, sind die Zusammenhänge zwischen der Andechser Familie und der Kirche sehr eng. Andechsische Familienmitglieder gelangten zum Beispiel auf Bischofsstühle in Bamberg (gleich dreimal: Otto II., Eckbert, Poppo), Regensburg und Brixen. Insgesamt wurden über zwanzig Andechser selig- oder heiliggesprochen.
Heilige Elisabeth und heilige Hedwig
Die berühmtesten Heiligen der Familie sind die heilige Elisabeth von Thüringen und die
heilige Hedwig als Patronin von Schlesien.
Elisabeth, Tochter der Andechserin Getrud und des ungarischen Königs Andreas, wurde mit dem Landgrafen
Ludwig IV. von Thüringen verheiratet. Nach seinem Tod widmete sie ihr Leben ganz der Armenfürsorge und
dem Krankendienst. Schon kurz nach ihrem Tod wurde sie heiliggesprochen. Ihre Begräbnisstätte, die
Elisabethkirche in Marburg, wurde zu einer Pilgerstätte.
Hedwig von Schlesien, die Tante der heiligen Elisabeth, wurde wenige Jahrzehnte nach ihrer Nichte heiliggesprochen.
Sie wurde in Schlesien und darüber hinaus verehrt. (Begräbnis im Kloster Trebnitz).
Bischöfe aus dem Adelsgeschlecht
Bischof Eckbert von Bamberg entfaltete weit gespannte politische Aktivitäten. Der Bamberger
Dom ist durch seine Initiative und Baufreude entstanden und zugleich ein herausragendes Denkmal der europaweiten
Verbindungen und der Größe seines Hauses Andechs-Meranien. Er ist kein Kaiser-, sondern ein Andechser Dom.
Berthold von Aquileja, ein Bruder Eckberts, ist die andere große geistliche Gestalt der Andechs-Meranier.
Seine Schwester Gertrud von Ungarn setze seine Wahl zum Erzbischof in Kalocsa durch. Berthold wurde „Ban
von Kroatien, Dalmatien und Slawonien“, „Wojewode von Siebenbürgen“ und „Graf von
Bacs und Bodrog“. Seine großen Aufgaben lagen aber später in der Reichpolitik und in der Leitung
des Patriarchiates von Aquileja mit seinen 16 Suffranganbistümern.
Weiter geht's auf der Erkundungstour...
Leider geht nicht jede Geschichte gut aus - so auch die der Andechs-Meranier. Im letzten Teil des Überblicks schauen wir uns daher den Niedergang der Grafen von Andechs an.